
Einladend, aufmerksam und hilfsbereit: Mit neuen Hinweisschildern und Funkklingeln möchte das Projekt „Inklusion vor Ort“ den Zugang zu Geschäften und Einrichtungen erleichtern.
Eine einzelne Stufe kann für Menschen im Rollstuhl, mit einem Rollator oder für Eltern mit Kinderwagen zu einer echten Herausforderung werden. Oft ist es jedoch gar nicht viel, was es braucht, um den Zugang trotzdem zu ermöglichen: ein sichtbarer Hinweis und die Bereitschaft, Unterstützung anzubieten.
Genau hier setzen die neuen Schilder und Funkklingeln an, die im Rahmen des Projekts „Inklusion vor Ort“ der Lebenshilfe St. Wendel und des Landkreises St. Wendel angeschafft wurden. Sie werden gut sichtbar neben der Klingel am Eingang angebracht. So erkennen Besucherinnen, dass sie bei Bedarf klingeln können, wenn eine Stufe oder eine andere Zugangshürde den Eintritt erschwert. Die Inhaberinnen des Geschäfts oder der Einrichtung kommen dann gerne nach draußen, um beim Betreten zu helfen.
Erstes Schild und Funkklingel an der Klein-Buchhandlung mit Poststelle angebracht
Den Auftakt machten gestern Jerome Laubental von der Lebenshilfe St. Wendel und Anne Kiefer vom Landkreis St. Wendel. Gemeinsam brachten sie das erste Schild an der Klein-Buchhandlung mit Poststelle an.
Mit dieser Aktion soll deutlich werden: Barrierefreiheit beginnt nicht immer mit großen baulichen Veränderungen. Auch kleine, praktische Maßnahmen und ein offenes Miteinander können dazu beitragen, dass mehr Menschen selbstbestimmt am öffentlichen Leben teilnehmen können.
Die Schilder sowie die Funkklingeln sollen weitere Geschäfte und Einrichtungen dazu ermutigen, ein Zeichen für Offenheit, Hilfsbereitschaft und Inklusion zu setzen.
Möchtest du auch ein Schild mit Funkklingel?
Weitere Schilder mit Funkklingel werden in den kommenden Wochen folgen. Auch du möchtest mit deinem Geschäft oder deiner Einrichtung dazu beitragen, dass unsere Region zugänglicher wird?
Dann melde dich bei uns! Gemeinsam können wir kleine Hürden abbauen und dafür sorgen, dass sich mehr Menschen willkommen fühlen.
Inklusion vor Ort – für mehr Teilhabe und ein gutes Miteinander im Landkreis St. Wendel.











