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Fachdienst
für Selbstbestimmtes Wohnen
Lebenshilfe St. Wendel
Wendalinusstr. 30
66606 St. Wendel

Ansprechpartner
Sibylle Totzauer (Leitung)
Tel. 06851 8306-74
Mobil 0178 7615871
Fax 06851 9374-54



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Unterstützung in allen Lebenslagen...

Unterstützung in allen Lebenslagen...
...sorgen für Aussagen, "Dadurch bin ich sicherer." Diese - und ähnliche - Reaktionen vieler Betreuter aus dem Fachbereich "Selbstbestimmtes Wohnen" der Lebenshilfe St. Wendel, erhält man, wenn sie danach gefragt werden, ob sie mit der Begleitung durch unseren Fachdienst zufrieden sind

60 Männer und Frauen zwischen Anfang 20 und Mitte 60 werden derzeit von den 16 Mitarbeitern des SBW betreut. Sie wohnen meist zentral in der St. Wendeler Innenstadt, vereinzelt auch in den umliegenden Dörfern.
Die Lebensbereiche "Wohnen", "Ernährung und Versorgung" oder auch "Gesundheit und Finanzen" gehören zu den primären Unterstützungsbedarfen der Bewohner des SBW. Es werden Hilfen bei notwendigen Behördengängen möglich gemacht oder aber der anstehende Wochenendeinkauf vom Erstellen des Einkaufszettels bis zur Durchführung und dem Bezahlen begleitet und unterstützt. Durch die große Betreuungsdichte bietet sich den Bewohnern immer wieder die Möglichkeit, sich kürzere Gespräche einzufordern, sodass die psychosoziale Betreuung durch unterschiedliche Blickwinkel möglich wird. Und damit einem außer dem Arbeitsleben noch etwas vom Tag bleibt, bietet das SBW auch Unterstützung zur Gestaltung des Freizeitausgleichs zum Berufsalltag.

So individuell wie die Bedürfnisse eines jeden Bewohners des SBW sind, so unterschiedlich sind die über die Alltagshilfen hinaus gehenden internen Angebote der Mitarbeiter des SBW und sollen Ihnen an dieser Stelle exemplarisch vorgestellt werden.

Möglichkeiten schaffen - Geselligkeit bietet Abwechslung

Seit Mai 2015 findet einmal pro Monat, immer auf einem Freitag gelegen, der "Frauenstammtisch" statt.
Ins Leben gerufen und begleitet von einer langjährigen pädagogischen Fachkraft des SBW, bietet sich allen weiblichen Betreuten des SBW so die Möglichkeit, sich zum Unterhalten, Essen, Trinken und Kontakte pflegen in einem ortsansässigen Café zusammen zu finden. "Dass man sich auch mal außerhalb der Arbeit sieht" ist einer Teilnehmerin bei dieser Aktivität am wichtigsten.
Damit Frau sich hier ungestört unterhalten kann und auch Themen angesprochen/besprochen werden können, für welche im Alltag nicht immer Platz ist, wird Männern eine alternative Plattform zum Zusammentreffen geboten.
Über das gesellige Beisammensein hinaus bietet der "Frauenstammtisch" auch die Möglichkeit zur Teilnahme an externen Angeboten, wie beispielsweise:

  • im Oktober 2015 die Abschlussveranstaltung der Frauenkulturtage im Landkreis St. Wendel
  • Im Februar 2016 "One Billion Rising" auf dem Schloßplatz in St. Wendel
  • im Mai 2016 eine Informationsveranstaltung des Frauennotrufs in St. Wendel. Diese war so erfolgreich, dass zudem weitere Folgeveranstaltungen geplant sind.

Chancen nutzen - Eine ganz normale Paarbeziehung...

...hot Höhen und Tiefen. Im Alltag fällt enem das Gute zu erkennen oft nicht so leicht und um den Blick auf das Positive nicht aus den Augen zu verlieren, gibt es für alle Paare des SBW die Möglichkeit, an der "Paarberatung" teilzunehmen. Dieses Angebot steht grundsätzlich allen Bewohnern des SBW zur Verfügung und wird intern durch eine Mitarbeiterin des Fachdienstes organisiert.
"Ich kann Dinge wieder alleine machen, wir sind nicht mehr immer nur zusammen. Dabei hat mir die Beratung schon geholfen", sagt der junge Mann, der bereits seit Angebotsbeginn mit seiner Partnerin an der Beratung teilnimmt.
Alle zwei Wochen bietet sich die Gelegenheit, das Angebot in einer neutralen Umgebung in Anspruch zu nehmen. Er und seine Partnerin nehmen es regelmäßig an und wollen weiterhin an sich arbeiten, um "Dinge zu akzeptieren und Wünsche / Bedürfnisse des Anderen verstehen zu können".
"Die beiden nehmen das Angebot gut an und versuchen das Erlernte bestmöglich in den Alltag zu integrieren. Wir wollen nicht nur über alles sprechen, wir versuchen auch, Dinge zu visualisieren, um sie besser verstehen zu können. Kritik annehmen können, dem Anderen Freiraum zuzugestehen und eine gesunde Mischung zwischen Empathie, Vertrauen und Eifersucht, die zu jeder Beziehung ein bisschen gehört, ist nicht selbstverständlich und schon gar nicht leicht zu erlernen." äußerte sich die betreffende Mitarbeiterin zu den Fragen über ihr Angebot.
Damit dieses Angebot auch weiterhin den hohen Ansprüchen genügt, ist für fachliche Weiterbildung im sexualpädagogischen Bereich und derenTeilnahme durch die pädagogischen Fachkräfte gesorgt.

Ziele erreichen - Das Leben in einer Wohngemeinschaft

"Ich freue mich, wenn ich Gesellschaft habe und nicht alleine bin" nd "Mir gefällt, dass ich am Wochenende so lange wegbleibn kann, wie ich will und dass wir ab und an zusammen kochen" sagen zwei Bewohner über ihr Zusammenleben in einer der dem SBW angeschlossenen WG's. Gerne würde sie das Kochen und Backen lernen und sogar das Bügeln von Hemden steht auf ihrer "Das würde ich gerne können"-Liste ganz oben mit dabei. Sie wohnen seit geraumer Zeit Zeit zusammenin einer der WG's, teilen sich dort Küche, Wohnzimmer und Bäder. Jedem der Bewohner steht ein eigenes Zimmer zur Verfügung. Oft finden sich aller aber lieber im großen Garten oder in den Gemeinschaftsräumen zusammen und genießen den Vorzug des WG-Lebens. Ganz so, als würden sich zu Studienbeginn junge Leute zusammenfinden und in eine WG ziehen.
Die Beweggründe in eine der WG's zu ziehen sind unterschiedlich: Der Eine wollte aus dem Wohnheim ausziehen und durch den Umzug seine Freizeit selber gestalten können, ein Anderer zog in beiderseitigem Einvernehmen aus seinem Elternhaus aus, um selbständiger zu werden.

So unterschiedlich, wie die Bewohner, ihre Gründe für einen Einzu in die Räumlichkeiten des SBW oder ihre Hintergründe sind, gibt es doch für jeden hier einen Platz, an dem er sich wohlfühlen und wohnen kann.



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