Kontakt

Familienhilfestelle
Ambulante Hilfen für schulische Bildung
Schmollstraße 3
66606 St. Wendel

Ansprechpartnerin:
Sabrina Lüders (Leitung)
Tel.: 06851 9301-889
Fax: 06851 9301-881
Mobil: 0163 9843628



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Schulische Integration - Meine Erfahrungen

"Ohne Integrationshelfer wäre unser Sohn der erfolgreiche Besuch der Regelgrundschule nicht möglich gewesen." - so lässt sich kurz und knapp die Bedeutung der schulischen Integrationshilfe für unsere Familie zusammenfassen.

Aufgrund einer frühkindlichen Erkrankung und trotz umfänglicher Therapien war unser Sohn zum Zeitpunkt des Schuleintritts noch maßgeblich hinter der Entwicklung seiner MitschülerInnen zurück, vor allem in den Bereichen Motorik, Aufmerksamkeit und Ausdauer. Bereits frühzeitig hatten wir deshalb beim Landesamt für Soziales einen Antrag auf Eingliederungshilfe gestellt und bei der Lebenshilfe St. Wendel Unterstützung durch die Familienhilfestelle gefunden.
Eine Mitarbeiterin hat sich intensiv mit seiner Situation befasst und es geschafft, 4 Jahre in Folge passgenaue Integrationshelfer für ihn zu finden.

Musste der erste Helfer noch sehr stark intervenieren (regelmäßige Pausen, Entspannungsübungen, Hilfestellung bei Aufgabenverständnis und -durchführung), so konnten wir mit der Zeit Art und Umfang der Hilfen peu à peu reduzieren. Es war uns immer wichtig, nicht mehr Hilfe anzubieten, als unbedingt erforderlich war: eben so viel, dass unser Sohn dem Unterricht folgen und die Lernziele erreichen konnte. Wesentlich ist hierzu auch der Nachteilsausgleich bei einzelnen Klassenarbeiten gewesen (z.B. verlängerte Bearbeitungszeit in separatem Raum unter Aufsicht des Integrationshelfers).

Die jungen Leute - bislang 3 - waren, bzw. sind allesamt Abiturienten im freiwilligen sozialen Jahr, ohne besondere Fachkenntnis also, aber ausgesprochen engagiert und einfühlsam. Die Wechsel zwischen den Schuljahren gestalteten sich übrigens nicht nur unproblematisch, die Varianz der Betreuungsstile war sogar absolut förderlich.

Für uns als Eltern waren die Integrationshelfer stets vertrauensvolle Bezugspersonen und auch wichtige Informationsquellen, etwa hinsichtlich der schulischen Belastbarkeit unseres Kindes. Erwähnenswert ist auch, das die Kooperation zwischen Klassenlehrerin, ebenfalls jährlich wechselnder Förderlehrkraft (mit 1 Unterrichtsstunde/Woche) und Integrationshelfer vorzüglich funktioniert, nicht zuletzt auch, weil wir uns alle 2-3 Monate zusammensetzen, austauschen und abstimmen.

Inzwischen besucht unser Sohn die 4. Klasse, hat alle Lernziele zielgleich mit gutem Erfolg erreicht und benötigt nur noch punktuell Konzentrations- und Arbeitshilfen. Zur Mitte des 4. Schuljahres wollen wir auch diese Hilfen komplett auslaufen lassen.

Wir danken allen, die uns auf diesem Weg so großartig unterstützt haben!



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