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"Herausforderungstage" in der Gemeinde Freisen

Freisen: Das Jugendbüro der Gemeinde Freisen und das Familienberatungszentrum der Lebenshilfe haben in der Zeit vom 10. Juli bis zum 13.Juli 2017 sogenannte „Herausforderungstage" für 50 Kinder im Alter von acht bis 13 Jahren auf dem Grill- und Zeltplatz in Freisen veranstaltet.

Nachdem Montagsmorgens alle erwartungsfrohen Kids angekommen waren und in Gruppen für die nächsten Tage eingeteilt wurden, gab es schon die erste Stärkung mit selbstgemachten Baguettes und frisch geschnippeltem Obst. Innerhalb weniger Minuten waren diese Snacks ratzeputz verschwunden. Dann ging es an den Aufbau eines riesigen Indianer-Tipis. Dabei war im wahrsten Sinne des Wortes das „Gemeinsame Ziehen an einem Strang" gefordert, so dass die sechs Meter langen Baumstämme aufgerichtet werden konnten. Auch bei der täglichen Verpflegung mussten die Apachen, Sioux und Komantschen mithelfen: Obst schnippeln, Gemüse schälen und kochen. Bisons wurden allerdings nicht gejagt, auch wenn Bogenschießen durchaus auf dem Programm stand. An allen Tagen gab es darüber hinaus weitere interessante Workshops wie Trommeln und Jonglieren, bei denen die Kinder mitmachen konnten. Und wer wollte, konnte täglich mit der Fußballgruppe auf dem kleinen Fußballplatz neben dem Rathaus spielen.

Der Dienstag wurde gemeinsam mit dem THW Freisen gestaltet. Hier sollte neben dem Spaß auch das Gemeinschaftsgefühl, die Teamfähigkeit und die sozialen Kompetenzen gefordert und gestärkt werden. Von den Kindern neugierig beobachtet, rollten morgens Gerätekraftwagen (GKW) und LKW-Kipper imposant auf das Gelände des Gemeindeplatzes in Freisen. Dort ging es auch gleich an das Aufbauen der Stationen eines Parcours. Die Teilnehmer der „Herausforderungstage" konnten am Vormittag den GKW mit all seinen Gerätschaften näher unter die Lupe nehmen, die eigene Geschicklichkeit im Umgang mit dem hydraulischen Spreitzer testen, einen Wassertransport-Parcours absolvieren, oder die sogenannte Leonardobrücke aufbauen. Bei dieser Brücke wird aus Brettern eine Konstruktion gebaut, die komplett ohne Nägel und ohne Kleber in sich selbst tragend ist und dies in hohem Bogen über eine Strecke von gut zehn Metern. Nach dem Mittagessen kam es dann zum Showdown. Die Kinder wurden in Gruppen aufgeteilt und mussten teilweise im direkten Vergleich die Stationen unter Wettkampfbedingungen absolvieren. Zum guten Schluss durften dann alle noch eine Runde mit dem GKW mitfahren.

Der verregnete Mittwoch wurde größtenteils in der geräumigen Freisener Bruchwaldhalle mit Indoor-Spielen verbracht. Glücklicherweise heiterte sich das Wetter rechtzeitig zum Grillen wieder auf. An diesem Abend besuchte der Freisener Bürgermeister Karl-Josef Scheer zum wiederholten Mal das Team um Dominque Kohr vom Jugendbüro und die eifrigen Kinder. Danach startete die abenteuerliche Nachtwanderung in die düsteren Wälder rund um Freisen.

Donnerstags stand dann noch der Besuch des Edelstein Eldorados an. Die dabei erbeuteten Schätze hatten die Kinder sehr begeistert. Bei der Rückkehr ins Lager haben sie stolz die Tüten mit den selbst ausgegrabenen Edelsteinen präsentiert.

Die umfängliche pädagogische Betreuung und sächliche Ausstattung der Herausforderungstage war nur möglich durch die Unterstützung der Gemeinde Freisen und des Landkreises St. Wendel sowie durch das finanzielle Engagement der OBG Stiftung. Umso mehr freuten sich Kinder und Betreuer am Donnerstagnachmittag Tina und Christian Seiwert von der OBG-Stiftung sowie Peter Schön, den Geschäftsführer der Lebenshilfe, zum Abschlussessen begrüßen zu können. Ein reichhaltiges Buffet unterschiedlichster Köstlichkeiten, das die Kinder gemeinsam mit Heide Theobald, der Mutter der Kompanie, gezaubert hatten, wurde dann gemeinsam verspeist.

Dann endeten die Herausforderstage, an denen die Kinder viele neue Erfahrungen machen, neue Bekanntschaften knüpfen und sogar Freundschaften schließen konnten. Und alle freuen sich schon auf das nächste Jahr!